Mannsbilder und Männlichkeitsdiskurse
Mannsbilder und Männlichkeitsdiskurse
Freitag, 17. Oktober 2025 – Sonntag, 19. Oktober 2025
Männliche Dominanz wird im gesellschaftlichen Diskurs häufig als »toxische Männlichkeit« gebrandmarkt. Toxische Männlichkeit setzt andere zurück, bedroht sie, verletzt sie. Manche schwulen Männer fühlen sich von dominanter Männlichkeit angezogen, gleichzeitig reagieren Männer mit einem bestimmten dominanten Selbstbild toxisch gegenüber Schwulen.
Wie kann (schwule, christliche) Männlichkeit aussehen – jenseits von toxischer Männlichkeit? Das Wochenende gibt Raum, darüber nachzudenken und sich auszuprobieren.
Darüber hinaus wird Zeit sein für Begegnungen, Gebet und Gottesdienst, Spaziergänge und Sauna. Da parallel zu unserer Jahrestagung die Kammermusiker*innen proben, kommen wir am Samstag Abend in den Genuss des traditionellen Werkstatt-Konzerts.
Als Referenten konnten wir gewinnen:
Christoph May, Männerforscher, Berater und Dozent. Er hat 2016 gemeinsam mit der Schriftstellerin Stephanie May das Institut für Kritische Männerforschung gegründet. Er hält Vorträge und gibt Workshops zu Toxischer Männlichkeit sowie Seminare über Männerbünde, Männerbilder und Kritische Männlichkeit.
Hans-Ulrich Weidemann, Professor für Neues Testament am Institut für Katholische Theologie an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen, seit 2016 Teildenomination »Historische Masculinity Studies« im Rahmen des Landesprogramms für geschlechtergerechte Hochschulen.
Bericht
Ein Rückblick auf die Jahrestagung 2025 bietet der Bericht zur Jahrestagung AG Schwule Theologie 2025 (pdf) von Christian Herz.